Wer

wir sind

Die schönsten Geschichten beginnen mit Mut – Mut, mit dem Ihr Kind die Welt jeden Tag ein Stückchen mehr entdeckt. Ein liebevolles Konzept, umgeben von einem pädagogischen Rahmen und zwei Jahre voller Hingabe haben die Eröffnung der Kinderkrippe Eisleker Maisercher in Marnach möglich gemacht. Die neuerbaute Krippeneinrichtung verfügt über einen nach Maß geschreinerten und sicheren Spielbereich mit direktem Gartenzugang.

Die Kinder tauchen die Kinder in eine Fantasiewelt ein, wodurch sie unvoreingenommen lernen miteinander umzugehen, sich frei sowie kreativ entwickeln können und sich geborgen fühlen – wie in einem zweiten Zuhause. Dabei liegt uns eine gesunde, ausgewogene Ernährung sehr am Herzen. Frische vegetarische, fleisch- oder fischhaltige Gerichte sowie natürliche Babynahrung erhalten wir jeden Tag von unserem Biolieferanten Niessen aus Troisvierges.

Leo und der Drache

unsere Geschichte

Fantasievoll erleben: die Krippe entspringt der Geschichte „Leo an de Draach“, die sich auch in den Gruppennamen, Wandmalereien und pädagogischen Elementen der Kinderkrippe widerspiegelt.

Projekt Plurilingue / Mehrsprachige Sprachentwicklung

Als pädagogische Einrichtung engagieren wir uns für die mehrsprachige Bildung im Rahmen des Projekts Plurilingue, um die Dialogfähigkeit frühzeitig zu fördern. Täglich stärken wir den Sprachgebrauch unserer Krippenkinder in luxemburgischer, französischer sowie deutscher Sprache. Dabei weiß Krippenleitung Anais Cornet, die eine Weiterbildung zur mehrsprachigen Erzieherin absolviert hat, dieses Lernkonzept fach- und kindgerecht in den Alltag einzubauen.

Wir schätzen die jeweilige Muttersprache eines Jeden und geben diese Toleranz gleichzeitig an die Kleinen weiter. In seiner gewohnten Sprache drückt sich das Kind vollkommen frei aus, bereichert wird der Wortschatz durch sinngemäße Wiedergabe auf einer anderen Sprache: Wenn das Kind beispielsweise auf Französisch nach „Aqua“ fragt, antworten wir mit entsprechendem Synonym auf Deutsch „Bitteschön, hier ist dein Wasser“. So formt sich ein intuitiver und offener Lernprozess zwischen Entwicklungspartner und Kind als auch innerhalb der Gruppendynamik. Sanft wird das Kind an andere Ausdrucksweisen herangeführt. Im täglichen verbalen Austausch erweitert das Kind seinen Wortschatz kontinuierlich, taucht weiter in die verschiedenen Sprachen ein und lernt zu unterscheiden, auf welche Art und Weise es sich mit seinen Gruppenmitgliedern verständigen kann.

Und wie beflügeln wir das Lernen als kognitive Fähigkeit? Unsere Räumlichkeiten sind durch Wandbilder, Plakate und Fotos sprachlich vielfältig gestaltet. In der eigenen Kinderbibliothek regen wir die Sprachentwicklung mit leicht verständlichen und erinnerungsstarken Geschichten an, die sich die Kinder auch untereinander erzählen. Überdies genießen unsere Kinder regelmäßige Vorführungen des dreisprachigen Eisleker Maisercher Puppentheaters, wodurch wir spielend erleben und gleichzeitig lernen. Als weiteres grundlegendes Förderelement nutzen wir Kamishibai, ein von den Kindern gestaltetes Erzähltheater. Dadurch regen wir die eigene Beteiligung sowie die Interaktion untereinander an und geben den Kindern Raum ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Um gemeinsames Vertrauen für die verschiedenen Sprachen aufzubauen, singen wir jeden Tag luxemburgische, deutsche und französische Lieder.   

Die Eingewöhnungsphase / Die Krippeneingewöhnung

Kommen die eigenen Kinder in die Krippe ist das ein großer Schritt – auch für die Eltern. Die Eingewöhnung bei den Eisleker Maisercher passiert gemeinsam, behütet und mit viel Geduld. In kleinen Schritten lernen Eltern die pädagogische Einrichtung und das Team kennen. Das Kind hat indes genügend Zeit, sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen und einen Bezug zu den Erziehern aufzubauen.

Während der Eingewöhnung ist die Zusammenarbeit mit den Eltern zwingend notwendig, um die Kinder als Bezugspersonen auf dieser neuen Reise zu begleiten. Denn auch, wenn es vieles zu entdecken gibt, wir das Kind gleichermaßen durch eine Vielzahl an Reizen gefordert und muss anfänglich vermehrt Zuspruch im „sicheren Hafen“ suchen. Nur so wird der neue Lebensraum mit Gelassenheit und positivem Empfinden wahrgenommen als auch akzeptiert.

Auch für unsere Pädagogen sind die ersten Tage in der Krippe enorm wichtig, um das Kind, seine Interessen, die Art und Weise des Ausdrucks und seine Besonderheiten mithilfe der Eltern kennenzulernen. Gibt es besondere Gewohnheiten, (gesundheitliche) Bedürfnisse oder Verhaltensmuster? Reagiert das Kind auf bestimmte Situationen empfindlich und wie kann man es effektiv beruhigen? Wie wird das Kind zuhause in die Mittagsruhe begleitet? Eltern kennen ihr Kind am besten und unterstützen unser Team dabei, anhand gewohnter Akzente, basierend auf dem gewohnten Alltag des Kindes, eine sichere und geborgene Atmosphäre zu schaffen.

Besteht ein solides Verständnis für die neue Krippenumgebung und eine sichere Vertrauensbasis zu einer pädagogischen Bezugsperson, bleibt das Kind entlang bestimmter Abläufe immer länger mit den Erziehern allein. Die Sequenzen dieser zeitweisen Trennung werden sanft durch gemeinsame Mahlzeiten, ein Nickerchen oder einen aktiv gestalteten Vormittag an das Kind herangeführt. Dabei werden altersbedingte Besonderheiten berücksichtigt, woraus sich für jedes Kind auch eine ganz individuelle Eingewöhnungsphase ergibt.

Mit dieser intensiven Gewöhnungsphase entsteht eine Bindung zu den Kindern, die beiden Parteien Freude bereitet und eine stabile Beziehung zwischen Kind und Erzieher schafft. Nur so sind wir sicher, dass sich Ihr Kind bei uns bedingungslos geborgen und sicher fühlt. Unsere festen Tagesstrukturen bringen zudem klare Erwartungen und Ziele mit sich, wodurch sich ganz nebenbei auch die Angst vor Ungewissheit verringert.

Ein Tag bei uns

So sieht ein Tag in der Kinderkrippe
für Kinder von 0 bis 2 Jahren aus:

  • 06.00 bis 08.30 Uhr: Ankunft und Begrüßung der Kinder
  • 08.30 bis 09.15 Uhr: Frühstück
  • 09.15 bis 09.45 Uhr: Hygiene und Körperpflege
  • 09.45 bis 11.30 Uhr: Aktivitäten im Freien, pädagogische Angebote, Freispiel
  • 11.30 bis 12.15 Uhr: Mittagessen
  • 12.15 bis 12.45 Uhr: Hygiene und Körperpflege (Zähne putzen, Windeln wechseln)
  • 12.45 bis 15.00 Uhr: Mittagsruhe
  • 15.00 bis 15.30 Uhr: Hygiene und Körperpflege
  • 15.30 bis 16.00 Uhr: Snackzeit
  • 16.00 bis 17.00 Uhr: Aktivitäten im Freien, pädagogische Angebote, Freispiel
  • 17.00 bis 20.00 Uhr: Abreise der Kinder

So sieht ein Tag in der Kinderkrippe
für Kinder von 2 bis 4 Jahren aus:

  • 06.00 bis 08.30 Uhr: Ankunft und Begrüßung der Kinder
  • 08.30 bis 09.15 Uhr: Frühstück
  • 09.15 bis 09.45 Uhr: Hygiene und Körperpflege
  • 09.45 bis 10.00 Uhr: Morgenkreis (gemeinsames Singen)
  • 09.45 bis 11.30 Uhr: Aktivitäten im Freien, pädagogische Angebote, Freispiel
  • 11.30 bis 12.00 Uhr: Entspannende Beschäftigung (gemeinsames Singen, Geschichten vorlesen, Geschicklichkeitsspiele)
  • 12.00 bis 12.40 Uhr: Mittagessen
  • 12.40 bis 13.00 Uhr: Hygiene und Körperpflege (Zähne putzen, Windeln wechseln)
  • 13.00 bis 15.00 Uhr: Mittagsruhe
  • 15.00 bis 15.30 Uhr: Hygiene und Körperpflege
  • 15.30 bis 16.00 Uhr: Snackzeit
  • 16.00 bis 17.00 Uhr: Aktivitäten im Freien, pädagogische Angebote, Freispiel
  • 17.00 bis 20.00 Uhr: Abreise der Kinder